Ribeye vom Metzger David
Dazu lila Ofenkartoffeln, Schmorzwiebeln und Salatherzen
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Gleich zum Start unseres gemeinsamen Foodblogs kamen uns viele schöne Ideen wie wir den Blog gerne mit Leben füllen wollten. Unsere Themenwochen etablierten sich super schnell und auch unsere Lieblingslocations, Orte an denen wir gerne sind und uns kulinarisch inspirieren lassen, stellten wir euch vor und erlangten schnell ungeahnte Beliebtheit. Auch hatten wir die Idee euch Erzeuger und Produzenten vorzustellen, bei denen wir gerne unsere Lebensmitteln erwerben, denn so wollten wir euch Tipps zum Kauf von regionalen Produkten an die Hand geben.
Leider ist diese Idee total eingeschlafen und soll heute nun endlich zum Leben erweckt werden. Den Anfang macht ein uns lieb gewonnener Metzger in Worms. Die Metzgerei David existiert bereits seit dem Jahr 1924, im Jahr 2003 übernahm Jürgen David die familiengeführte Metzgerei seines Vaters und wollte ihr frischen Wind einhauchen. Viel Schweiß und harte Arbeit waren dazu notwendig, das Angebot wurde verbessert und das Sortiment erweitert. Jürgen David gehört zu den Dry-Age Pionieren und wer heute die Metzgerei David betritt findet mittlerweile eine 30 m² große Salzreifekammer, die einem den Atem stocken lässt.
Bei jedem unserer Besuche sind wir mehr beeindruckt von der Professionalität aller Mitarbeiter und wenn wir das große Glück haben und Jürgen selbst uns empfängt, wollen wir gar nicht mehr weg. Es ist einfach toll wie er es schafft uns mit seiner Leidenschaft für tolles Fleisch, die besten Bedingungen für das Tier und seinem schier unerschöpflichen Wissen zur Zubereitung von Fleisch in seinen Bann zu ziehen. Und nach diesen Gesprächen beginnt bei uns der Kreativprozess, welchem tollen Stück Fleisch können wir die beste Bühne geben, um sich geschmacklich bestens zu entfalten.
Und so möchten wir euch mit unserem ersten Rezept einem Dry Age Ribeye (Black Angus vom Donnersberg) mit Schmorzwiebeln, lila Ofenkartoffeln und Salatherzen, Appetit machen. Wie ihr schon an der Maserung des Fleischstückes erkennen könnt, ist diese wirklich ganz besonders, denn Jürgen ist nicht nur Metzger, nein bei dem Fleisch welches er in seiner Metzgerei verkauft, möchte er genau wissen wie die Tiere gehalten werden und welches Futter sie erhalten, denn dies ist bekanntlich für die Zartheit und die Maserung verantwortlich. Wenn ihr Lust habt die Tiere vom Donnersberg mal näher zu betrachten, können wir euch dieses tolle Video ans Herz legen.
Und weil es noch viel mehr Menschen gibt, die an guter Zucht und einem dementsprechend guten Stück Fleisch interessiert sind, hat Jürgen David den Big Butcher Day ins Leben gerufen. Hier werden jeden Samstag in den neuen Verkaufsräumen, der Hall of Beef (siehe Bilder), große Cuts angeboten, um sich ausreichend für das nächste BBQ einzudecken.
Aber nicht genug, bei der Big Butcher Night werden euch mehrere High-End Steaks serviert und hier könnt euch quasi durch das Sortiment futtern. Dazu gibt es guten Wein und feines Bier, ein Event ganz nach unserem Geschmack, den wir bis dato leider noch nicht besuchen könnten, da die Termine im Handumdrehen ausgebucht sind.
Nun aber noch einmal zu unserem Rezept, denn das Ribeye hat es uns wirklich angetan. Aber wir waren neugierig und so haben wir die Hälfte des Fleisches klassisch auf dem Grill bei heißen 220–250 Grad und bis zu einer Kerntemperatur von 56 Grad gegart. Die andere Hälfte wurde zuvor für 1,5 Stunden Sous Vide gegart und dann anschließend auf dem Grill nur kurz angeknuspert.
Ich muss sagen mir hat die klassische Variante am besten geschmeckt, denn bei ihr kommt der schöne dry-age Geschmack ab besten heraus. Wir hatten insgesamt sechs tolle Testesser und die Meinungen bezüglich der Garmethode gehen hier wirklich auseinander und sind gleicht geteilt. Team Sous Vide war begeistert von der zarten Fleischstruktur, die bei dieser Garmethode wirklich auch ein großer Vorteil ist. Aus diesem Grund stellen wir euch im Rezept auch beide Varianten vor, so könnt auch ihr entscheiden was ihr bevorzugt.
Bei den Beilagen haben wir uns in diesem Fall auch kaum entscheiden können, darum gibt es in Weißwein gegarte Schmorzwiebeln, lila Kartoffeln und Salatherzen mit einem besonders frischen Dressing.
Wir hoffen durch diesen, wenn auch sehr ausführlichen Beitrag, konnten wir euch ein wenig an unserer Begeisterung für tolles Fleisch und vor allem für Jürgen David vermitteln. Denn nichts ist schöner, als Produkte von Menschen zu kaufen die ihren Job mit ganz viel Liebe und Leidenschaft zum Tier ausüben.
Zutaten Ribeye:
- 1,5 kg Dry Aged Ribeye
Zutaten Schmorzwiebeln:
- 1 kg weiße Zwiebeln
- 3 EL Sonnenblumenöl
- 1 TL Zucker
- 150 ml Weißwein
- Salz
- Pfeffer
Zutaten lila Ofenkartoffeln:
- 1 kg lila Kartoffeln
- 6 EL Olivenöl
- 10:1 Pfeffer-Salz Mix (10 verschiedene Pfeffersorten und Salz) z. B. von Metzger David
- 4 Zweige Rosmarin
Zutaten Salatherzen:
- 2 Salatherzen
- 1⁄2 Bund Schnittlauch
- Saft einer halben Zitrone
- 1 TL Honig
- 30 ml Sahne
- Salz
- Pfeffer
Zubereitung Ribeye (Garmethode auf dem Grill):
- Das Ribeye in etwa 5 cm dicke Scheiben schneiden. Bevor das Fleisch auf den Grill kommt sollte es Zimmertemperatur haben. Also am besten eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank holen.
- Den Grill mit Briketts oder Holzkohle auf 220–250 °C vorheizen.
- Nun das Fleisch von beiden Seiten scharf anbraten (etwa 1,5 Minuten von jeder Seite), dann auf indirekter Hitze auf die gewünschte Kerntemperatur gar ziehen lassen, bei uns waren es 54 Grad.
- Das Fleisch in Alufolie einwickeln und für ca. 5 min. ruhen lassen, dann anschneiden und zu den Beilagen servieren.
Zubereitung Ribeye (Garmethode Sous Vide / Grill):
- Das Ribeye in etwa 5 cm dicke Scheiben schneiden und einvackuumieren.
- Bei 54 Grad für 1,5 Stunden Sous vide garen.
- Den Grill wie oben beschrieben anheizen. Nun das Fleisch aus dem Beutel nehmen und kurz von beiden Seiten scharf anbraten. Dann sofort servieren.
Zubereitung Schmorzwiebeln:
- Die Zwiebeln häuten und in Scheiben schneiden.
- Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln sowie den Zucker dazu geben.
- Die Zwiebeln für 10 Minuten leicht andünsten, dann mit dem Weißwein ablöschen und für 30 Minuten weitergaren.
- Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer würzen.
Zubereitung lila Ofenkartoffeln:
- Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.
- Die Kartoffeln waschen und vierteln, in eine Auflaufform geben und für etwa 30–35 Minuten im Backofen garen.
- Den Rosmarin fein hacken, vor dem Servieren mit dem Pfeffer-Salz-Mix würzen.
Zubereitung Salatherzen:
- Den Salat viertel und den Strunk entfernen, dann waschen und trocken tupfen.
- Für das Dressing die Sahne mit dem Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer würzen.
- Den Schnittlauch waschen und fein hacken, ebenfalls zum Dressing geben und über den Salatherzen verteilen.
*WERBUNG: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit unserem Partner der Metzgerei David entstanden. Vielen Dank für die köstliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit.






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