Rotkohlrouladen mit Süßkartoffelstampf und Tête de Moine AOP
Unser Liebling des Monats
*Dieser Beitrag enthält Werbung
Es gibt Käse – und es gibt Tête de Moine AOP. Wer diesen besonderen Halbhartkäse einmal in seiner typischen Rosettenform erlebt hat, weiß, dass er weit mehr ist als eine einfache Zutat. Er ist ein Erlebnis: cremig, würzig, duftend – und mit einer Eleganz, die jedes Gericht auf ein neues Niveau hebt. In unserem heutigen Rezept steht er im Mittelpunkt eines herbstlich-winterlichen Genusses: Rotkohlrouladen mit Grünkernfüllung, begleitet von einem seidigen Süßkartoffelpüree und verfeinert durch die unvergleichliche Note des Tête de Moine AOP.
Seinen Ursprung hat dieser Käse im Schweizer Jura, wo er seit über 800 Jahren in der Klosterkäserei Bellelay hergestellt wird. Der Name „Tête de Moine“ bedeutet wörtlich übersetzt „Mönchskopf“ – und auch wenn das zunächst schmunzeln lässt, steckt dahinter eine spannende Geschichte. Der Käse wurde traditionell nicht geschnitten, sondern mit einem Messer oder später mit der Girolle zu feinen Rosetten geschabt. Diese Art des Servierens ist nicht nur optisch ein Highlight, sondern auch geschmacklich entscheidend: Durch das Schaben vergrößert sich die Oberfläche, der Käse kann atmen, und sein Aroma entfaltet sich in voller, cremiger Intensität.
In diesem Rezept spielt der Tête de Moine AOP die Rolle des aromatischen Kerns. Eingebettet in eine herzhafte Füllung aus Grünkern, Balsamico, Misopaste und süßen Datteln, schmilzt er sanft im Inneren der Rotkohlroulade und sorgt für einen zarten, würzigen Kontrast zum erdigen Gemüse. Während der Rotkohl hier nicht – wie oft – als Beilage dient, sondern als schützender Mantel, verbindet er optisch und geschmacklich Tradition mit Innovation. Seine leuchtende Farbe und leichte Süße harmonieren perfekt mit der herzhaften Grünkernmasse und der feinen Salzigkeit des Käses.
Begleitet wird das Ganze von einem cremigen Süßkartoffelpüree, das durch Kokosmilch und orientalische Gewürze wie Ras el-Hanout und Kreuzkümmel eine sanfte, exotische Note erhält. Diese Kombination aus regionalem Käsehandwerk und internationaler Würze macht das Gericht zu einem echten kulinarischen Dialog – zwischen Alpen und Orient, zwischen Tradition und Moderne.
Der Tête de Moine AOP ist dabei nicht bloß ein Begleiter, sondern das Herzstück des Erlebnisses. Seine besondere Struktur und das kunstvolle Servieren als Rosette verleihen selbst rustikalen Komponenten wie Grünkern und Kohl eine fast festliche Anmutung. Wenn man die Roulade anschneidet und der geschmolzene Käse langsam hervortritt, entsteht jener Moment, der jedes gute Essen unvergesslich macht: pure Freude.
Dieses Rezept zeigt, dass Käse weit mehr kann, als nur auf einem Brett zu liegen – er kann Geschichte erzählen, Aromen verbinden und Gerichte veredeln. Und wer einmal erlebt hat, wie Tête de Moine AOP in einer warmen Rotkohlhülle schmilzt, wird diesen Käse nie wieder vergessen.
Tipps für die perfekten Tête de Moine AOP Käserosetten:
- direkt aus dem Kühlschrank genommen, lassen sich die Tête de Moine AOP Rosetten am besten drehen
- bei schmieriger oder klebriger Rinde legt ihr den Tête de Moine AOP einfach ohne Verpackung für ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank oder tupft den Laib mit einem Tuch ab
- die gedrehten Rosetten sollten dann innerhalb von max. 30 Minuten verzehrt werden, denn so bleiben die kleinen Käseblumen wunderbar cremig und zart
- sobald ihr den Tête de Moine AOP Käselaib nicht mehr benötigt, stellt diesen einfach umgedreht auf die Girolle. So bildet sich keine Kruste und dem Verzehr beim nächten Käsehunger steht nichts mehr im Weg
Zutaten Rouladen:
- ein Rotkohlkopf
- Zwei kleine Speisezwiebeln
- eine Knoblauchzehe
- 4 EL Olivenöl
- 150 g Grünkern, geschrotet
- 2 EL Balsamico Essig
- 450 ml Gemüsebrühe + 150 ml Gemüsebrühe
- 1 EL dunkle Misopaste
- 3 Datteln
- 10 Tête de Moine AOP Käserosetten
- 1 TL Ras el-Hanout
- grobes Meersalz
- schwarzer Pfeffer
Zutaten Püree:
- 800 g Süßkartoffeln
- 50 ml Kokosmilch
- 1⁄2 TL Ras el-Hanout
- 6 Tête de Moine AOP Käserosetten + einige für die Dekoration
- Schwarzer Sesam zum Garnieren
- grobes Meersalz
Zubereitung Roulade:
- Den Rotkohl vom Strunk befreien und die äußeren Blätter vorsichtig ablösen, sodass sie ganz bleiben.
- Die Blätter in kochendem Salzwasser etwa 3 Minuten blanchieren, dann in Eiswasser abschrecken und abtropfen lassen.
- Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken und in 2 EL Olivenöl glasig anschwitzen.
- Den geschroteten Grünkern hinzufügen, kurz anrösten und mit 450 ml Gemüsebrühe ablöschen. Etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgenommen ist.
- Tête de Moine, Balsamico, Misopaste, fein gehackte Datteln, Ras el-Hanout, Salz und Pfeffer einrühren. Die Masse kurz abkühlen lassen.
- Je ein Rotkohlblatt auf die Arbeitsfläche legen, 2–3 EL der Grünkernmasse daraufgeben und die Seiten einklappen.
- Die Blätter fest einrollen und mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren.
- In einer Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen, die Rouladen rundum anbraten, dann mit 150 ml Gemüsebrühe ablöschen.
- Zugedeckt bei niedriger Hitze etwa 25 Minuten schmoren lassen.
Zubereitung Püree:
- Für das Püree die Süßkartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser weich kochen.
- Das Wasser abgießen, Süßkartoffeln mit Kokosmilch, Kreuzkümmel, Ras el-Hanout und einer Prise Salz fein stampen oder pürieren.
- Das Süßkartoffelpüree auf Tellern anrichten, die Rotkohlrouladen daraufsetzen.
- Mit schwarzem Sesam und einigen Tête de Moine AOP Käserosetten garnieren.
*WERBUNG: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit unserem Partner Tête de Moine AOP entstanden. Vielen Dank für die köstliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit.






Based on 20 Review(s)



Ich liebe die Idee, den Käse nicht nur als Beilage, sondern als Herzstück des Gerichts zu nutzen. Das war bei mir immer umgekehrt.